Leitfaden mit Checkliste – Einweisung, Abnahme und Betrieb

Um bei Abschluss des Projektes „umweltfreundlich und kostengünstig Heizen mit der Pelletheizung“ alles richtig zu machen und an alles zu denken, haben wir hier einen weiteren Leitfaden mit Checkliste für Sie. Was sollten Sie bei der Abnahme beachten und welche Fragen gilt es zu stellen?

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Leitfaden & Checkliste zur Inbetriebnahme und Abnahme der Pelletheizung

Inbetriebnahme, Abnahme & Einweisung

Da die Pelletheizung nun läuft, sollten Sie an folgende Punkte denken um einen reibungslosen Ablauf und Betrieb Ihrer Heizung sicherzustellen.
Inbetriebnahme und Einweisung

  • Haben Sie von allen Bauteilen Datenblätter und Handbücher?
  • Lassen Sie sich in den Betrieb Ihrer Heizung einweisen!:
    • Wie schalte ich die Heizung ein/aus
    • Muss ich den Sommer/Winterbetrieb einleiten oder geht das automatisch?
    • Muss ich selbst den Kessel reinigen, wenn ja wie und wie oft?
    • Wie oft muss ich nach der Asche schauen und wie ist der genaue Ablauf?
    • Wie verändere ich Parameter (Temperatur, Zeitprogramme, Partyfunktion) an der Regelung?
    • Wo ist die Störanzeige der Heizung?
  • Nach der Inbetriebnahme, lassen Sie sich ein Inbetrieb- und Abnahmeprotokoll unterschreiben, aus der die Zusicherung einer fachgerechten Installation der Anlage hervorgeht.
  • Wenn die Anlage läuft, muss der Heizungsbauer eine Messung des Abgases durchführen um die Emissionswerte und die Abgastemperatur zu messen.
  • Lassen Sie sich die Messwerte protokollieren und heften Sie dieses Protokoll zu den anderen Unterlagen der Pelletheizung.
  • Lassen Sie sich die Befüllung mit enthärtetem Wasser inkl. Korrosionsschutz schriftlich zusichern.

Beantragung der Fördermittel beim BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA gewährt Fördergelder beim Einbau einer Pelletheizung.
Dem Antrag liegt eine Fachunternehmererklärung, die vom Fachbetrieb auszufüllen ist, bei. In aller Regel füllt der Heizungsfachbetrieb den kompletten Förderantrag für Sie aus. Dem Antrag als solches, sind folgende Zusatzinfos beizufügen:

  • Detaillierte Rechnung des Fachbetriebes mit Auflistung der hier wichtigen Teile, wie Pelletkessel und Speicher.
  • Berechnungsdetails zum vorab durchgeführten hydraulischen Abgleich.
Förderung für Pelletheizungen

Der Fachmann hilft Ihnen

Lassen Sie sich schon bei der Planung vom Pelletheizungsfachmann helfen. Ihr Fachbetrieb nimmt in der Regel alle Daten für Sie auf und ermittelt mögliche Anlagenvarianten und Alternativen. Lassen Sie sich ruhig mehrere unterschiedliche Angebote erstellen. Sie sollten dann bis hin zur Abnahme betreut werden. Der Fachbetrieb übernimmt in aller Regel auch die Antragsstellung für die Fördergelder vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

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Staatliche Zuschüsse vom BAFA für eine Pelletheizung
FörderungHeizungs-
modernisierung
im Gebäude-
bestand
Heizungs-
und Gebäude-
modernisierung
auf KfW-55
Standard
Pelletkessel mit Pufferspeicher3.500 €5.250 €
Pelletkessel mit Pufferspeicher und Solar4.000 €5.750 €
Pelletkessel mit Brennwerttechnik & Pufferspeicher5.250 €7.875 €
Pelletkessel mit Brennwerttechnik, Pufferspeicher und Solar5.750 €8.375 €

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Wartung & Betrieb

Jedes Jahr sollte eine Wartung an dem Pelletkessel sicher gestellt sein. Hier ist ein Servicevertrag manchmal sogar die günstigere Alternative, da hier nicht nur die Wartung abgesichert ist, sondern auch der Serviceeinsatz im Falle einer Störung. Oft verlängert sich durch eine regelmäßige Wartung über einen Fachbetrieb die Garantiezeit.

  • Im Falle eines Servicevertrages kommen die benötigten Teile oftmals obendrauf, das gilt es vorher abzuklären.
  • Auch sollte man fragen, ob der Wartungs- und Servicevertrag einen (schriftlich fixierten) 24-Stunden-Notdienst beinhaltet.
  • Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich das Handbuch des Pelletkessels und die Wartungshinweise durchzulesen, da die hieraus resultierenden Infos sehr unterschiedlich sein können.
  • Zu der jährlichen Wartung der Pelletheizung sollten folgende Punkte dazugehören:
    • gründliche Reinigung des Pelletkessels
    • Ermittlung der Emissionswerte und Abgastemperaturen, ggfs. müssen die Verbrennungseinstellungen angepasst werden.
    • Überprüfung des Drucks im Heizkreislauf
    • evt. Überprüfung des Drucks im Solarkreislauf
    • Reinigung des Wasserfilters
    • Überprüfung des Wasserspeichers (evt. Tausch der Magnesiumschutzanode)
  • Welche Arbeiten muss man selbst ausführen?
    • Die anfallende Asche muss je nach Pelletverbrauch mehr oder weniger oft aus dem Kessel entfernt werden. Es ist davon auszugehen, dass ich die Asche ca. 4-10 Mal pro Jahr leeren muss.
    • Je nach Pelletkessel, kann eine zusätzliche Reinigung des Brennraums nötig werden.
    • Zusätzlich zur jährlichen Wartung durch den Fachbetrieb, sollte gegen Ende der Heizperiode auch das Pelletlager gereinigt werden.
Kosten der Wartung